Seit ein paar Tagen gibt es einen neuen Marktplatz zum Textlinkkauf. Die Seite nennt sich InLinks.de und ist auf dem amerikanischen Markt schon ein Stückchen etabliert. Nun will man anscheinend versuchen, auch auf dem deutschen Markt Fuss zu fassen.
Wenn man sich die Seite von InLinks.de einmal anschaut, dann wirkt diese sehr klar und aufgeräumt. Alle wichtigen Informationen sind mit nur einem Klick zu erreichen. Wenn man sich dann aber einmal angemeldet hat, sieht das ganze schon etwas anders aus.
An die Benutzeroberfläche muss ich mich erst einmal gewöhnen. Die Linkbenennungen sind teilweise ungünstig gewählt und geben nicht immer Aufschluss darüber, was man auf der verlinkten Seite findet. Aber wie immer, nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt und kommt mit dem Handling der Seite ganz gut klar.
Das Besondere an InLinks.de ist, dass man dort die Möglichkeit hat Textlinks aus Blogbeiträgen zu mieten. Als Highlight kann man auch Textlinks in zukünftigen Blogbeiträgen mieten, beziehungsweise anbieten. Dieser ganze Sachverhalt dürfte es den Suchmaschinen schwer machen zu erkenne, welche Links gekauft / verkauft sind oder eben auch nicht.
Der Preis für solch einen Link geht bei 4 Euro im Verkauf los. Im Einkauf kostet der Link dann allerdings schon 8 Euro. InLinks.de verlangt also eine Provision von 50%. Dies ein recht stolzer Anteil, welcher aber auf dem amerikanischen Markt durchaus üblich ist.
Die Einbindung der Links erfolgt per Hand. Die Blogbeiträge selbst werden über ein Plugin an InLinks.de gesendet und stehen dann zur Bearbeitung im Kunden-Account zur Verfügung.
Wer keine Textlinks aus seinen Blogbeiträgen anbieten möchte, der hat die Möglichkeit über ein Partnerprogramm für die Seite zu Werben. In diesem Partnerprogramm erhält man dann 2 Jahre lang 10 Prozent Provision vom Umsatz der geworbenen Personen. Je nach dem, wem man also geworben hat, kann dies doch schon lukrativ sein.