Viele Webmaster und Seos haben ja Seiten, zu Themen, wo sie sich besonders auskennen. Oftmals gibt es diese Seiten aber nur auf Deutsch, aber warum eigentlich? Es heißt doch der englischsprachige Markt ist viel größer und dementsprechend könnte man ja dort auch viel mehr Nutzer erreichen. Aber ist das wirklich so? Wo liegen den die eigentlichen Probleme?
Der Englische Markt
Erst einmal etwas zum englischen Markt. Es stimmt natürlich: Der englischsprachige Markt ist viel größer, als der deutschsprachige. Die halbe Welt kann schließlich englisch sprechen, oder zumindest versteht Brocken davon und sei es nur, dass man dem einfachen Schulenglisch mächtig ist. Allerdings ist dieser Markt natürlich auch viel umkämpfter, wenn man dort eine Seite etablieren möchte, muss man sehr viel Zeit und Fleiß aufbringen.
Das Besondere
Auf dem englischsprachigen Markt gibt es das Wort Linkgeiz nicht so extrem wie in Deutschland. In Deutschland haben inzwischen auch viele kleine Webseitenbetreiber zumindest etwas vom Wort SEO gehört und gehen dadurch auch etwas sparsamer mit der Linkvergabe um.
Hat man einen englische Seite, wird man öfters auch einmal so verlinkt. Natürlich aber auch hier nur, wenn die Inhalte der Seite informativ und ansprechend sind, beziehungsweise bei einer Zielgruppe Anklang finden. Hier gibt es aber auch wieder verschiedenen Dinge die man beachten sollte. So haben die richtigen Engländer andere Eigenarten als die amerikanisch sprechenden. Am besten vorher zum Thema gründlich Informieren, falls man eine Seite in einer der beiden Sprachen plant.
Die Sprache
Wie schon oben geschrieben, gibt es hier klare Unterschiede zwischen britischen Englisch und amerikanischem Englisch. Zwar kann der, der eine der Sprachen kann auch die andere lesen, aber um richtigen Erfolg zu haben, sollte man sich für die Sprache entscheiden, welche bei der Zielgruppe etabliert ist.
Sprachliche Probleme = Angst
Ich denke, dass sehr viele Webmaster sich keine englischsprachige Seite zutrauen, da diese der Meinung sind, die Sprache nicht zu kennen. Dies mag zwar auch (teilweise) stimmen, aber bekanntlich lernt man am besten, wenn man es auch anwendet. Hat man erst einmal mit einer Seite im englischen Angefangen, wird man garantiert an den ersten Artikel ewig sitzen. Aber mit der Zeit lernt man eben immer mehr und irgendwann ist es dann das normalste der Welt, das man auch englisch schreibt.
Natürlich kann man vorher schon durch einen Sprachkurs seine Kenntnisse aufbessern, aber das richtige schreiben lernt man eben nur, wenn man es auch anwendet.
Serverlocation = Kosten
Mal davon abgesehen, dass man anfangs viel mehr Zeit investieren muss, sollte man sich natürlich auch einen Server im jeweiligen Land suchen, wo man seine Zielgruppe vermutet. Und da werden die ersten erst einmal erschrecken, denn nirgendwo sonst ist Hosting so günstig wie in Deutschland. In Amerika sind die günstigsten Preise die ich kenne, bei etwa 50$ pro Jahr, das entspricht etwa 35 Euro. Bei mehreren Domains, summiert sich das natürlich ganz schön, zumal am Anfang die Seiten wohl keine Einnahmen haben werden.
Aber es lohnt
Meine Erfahrung zeigt, dass man es auf keinen Fall bereuen wird, wenn man erst einmal eine englischsprachige Seite gestartet hat. Wenn ihr zu dem Thema wirklich viel schreiben könnt und auch interessant schreibt, dann werdet ihr auch dort Erfolg haben. Dann kommen irgendwann die ersten freiwilligen Verlinkungen und je nach Thema auch die Werbeanfragen. Hier sollte man sich aber über die üblichen Preise informieren, den diese unterscheiden sich auch zu den in Deutschland üblichen.
Hinzu kommt noch der große Pluspunkt, dass man auch neue Kontakte aus aller Welt kennenlernt. Das bringt natürlich auch ein viel größeres Potential für das Linkbuilding mit sich, was man auf gar keinen Fall unterschätzen sollte.
Ich kann es also jedem nur Empfehlen, auch einmal ein englischsprachiges Projekt zu starten. Bleib kontinuierlich dahinter und ihr werdet auch Erfolg haben. Die ersten sprachlichen Probleme werden mit der Zeit auch verschwinden und die neuen Kontakte sind Gold Wert.
Habt ihr eventuell schon Projekte in anderen Sprachen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Könnt ihr meine Aussagen bestätigen oder seht ihr manches ganz anders?

ich würde gern eine englisch sprachige seite ins netz stellen, aber es ist echt die angst wgen der sprache. und für kurse oder so hab ich echt keine zeit. aber was nicht ist kann ja evtl. noch werden.
Hi Markus,
trau dich einfach
Ich hatte Anfangs auch die Bedenken gehabt. Inzwischen wird es immer besser 
Viele Grüße,
Nils
Klar ist der Markt viel größer, nur muss nicht nur die Seite selbst englische Inhalte haben, sondern auch speziell für die Suchmaschinen der jeweiligen Einzugsgebiete optimiert werden. Heißt: Ich brauche englische Keywords, die ich auf google.com nach oben bringen muss und daher auch vornehmlich Links mit englischer TLD sammeln.
Die nötige Kreativität vorrausgesetzt kann man hiermit ne Menge anfangen. Ich bin gespannt, was den SEO’s das Teil wert ist.
Das man dann natürlich auch englische Keywords brauch, dürfte ja jedem klar sein… Alles andere ergibt auch keinen Sinn. Und das mit dem Links nach TLD ist nicht mehr so leicht wie früher. Inzwischen kommt es auch auf die Location und den sprachlichen Inhalt an, schließlich gibt es auch .com mit afrikanischen Inhalt, welche in Deutschland gehostet werden (extrem Beispiel
).
Deinen Link hab ich rausgenommen, da das Angebot eh nicht mehr bei eBay zu sehen ist, außerdem klingt mir das zusehr nach Eigenwerbung…
Viele Grüße,
Nils
danke fürs ermutigen, ich denk ich werd es bald auch mal versuchen. bin momentan nur am überlegen wie ich es am besten einbau in die bestehende seite.
Ich glaube da bin ich einfach sprachlich zu schlecht. Glaube kaum dass jemand mein Englisch versteht. Tu mich ja schon mit Deutsch schwer
Nein ich bleib lieber bei Deutsch.
Ich kann mich da Simon nur anschließen. Einen Blog zwei Sprachig aufzubauen ist sehr schwer und man sollte die zweite Sprache schon perfekt beherrschen denke ich
Das ist schon richtig, aber ein Blog muss auch gut geschrieben sein, wenn man echt Oben mitspielen will. Klar kann man so SEO Contentseiten ins Netz stellen, aber mehr dann auch nicht. Fürs Bloggen muss man schon ein sehr gutes Sprachgefühl haben, das haben die meisten im Englischen nicht.
Hi Jan,
das Sprachgefühl bekommt man, wenn man erstmal angefangen hat in Englisch zu schreiben. Sicherlich wird es am Anfang nicht gleich gelingen: Übung macht den Meister
Viele Grüße,
Nils
Ich bin der Meinung, dass man lieber in der Sprache, die man einwandfrei beherrscht (und das ist bei den Meisten nun mal die Muttersprache) schreiben sollte. Ok, schreibt man auf Englisch, kann man prinzipiell viel mehr Leute erreichen. Ob es das aber wirklich bringt finde ich fraglich. Viele Deutsche werden den Blog dann beispielsweise vielleicht nicht lesen, weil sie entweder kein Englisch können oder es aber halt lieber auf Deutsch lesen würden.
Hi Julia,
anscheinend hast du da was falsch interpretiert. Wenn ich Englisch schreibe, möchte ich nicht hauptsächlich die deutschen Leser erreichen. Ebenso umgedreht: Wenn ich Deutsch schreibe, möcht eich auch keine englischen Leser erreichen.
Viele Grüße,
Nils
Hallo netter Seo:
Da ich mittlerweile “hauptberuflich” blogge, bin ich natürlich stets auf der Suche nach mehr Traffic, mehr Klicks und mehr Sales - ich empfehle jedem, nicht nur sofort Englisch zu lernen, sondern auch in dieser Sprache zu schreiben.
Während viele meiner deutschsprachigen Blogs dahindümpeln, bekomme ich beispielsweise auf der im Kommentarlink angegebenen Seite täglich mehrere 100 Besucher. Die Seite ist knapp einen Monat online, handelt von einem WordPress Theme und beinhaltet bisher 8 Artikel…
Das Geheimnis “Englisch” habe ich somit schon vor einiger Zeit für mich entdeckt. Gerade diejenigen, die sich in der sogenannten Blogosphäre als Profis und Unternehmer etablieren möchten, sollten umdenken und sich dem englischsprachigen “Markt” widmen.
Ich habe erkannt, dass Deutschland trotz des immensen Blogaufkommens noch lange nicht so gut entwickelt ist wie die US-Szene. Es liegen Welten dazwischen
Interessant und ermutigend - ich bin gerade kurz davor, meine deutschsprachige Seite (es geht um Poker Strategie) auf englisch zu übersetzen.
Ich hatte mir überlegt, dass der englischsprachige Markt zwar 20x grösser ist als der deutschsprachige Markt, aber es wahrscheinlich 50x schwieriger ist, in den Top 10 Suchresultaten bei Goolge zu landen.
Wie seht ihr das?
Und ich überlege mir gerade, ob ein zweisprachiger Blog nicht doppelten (positiv gesehen) Inhalt ergeben würde. Das wärs doch wert. Es ist ja kein identischer Inhalt, sondern nur dieselben Keywords, was man ja beabsichtigt.
Also mein Problem wäre sehr schnell ein anderes. Ich habe zum Beispiel mal beschrieben, wie man eine Autobatterie tauscht. Das Problem ist: Würde man das übersetzen wollen, müsste man wissen wie die Batterien auf dem Nafta-Markt aussehen, ob es grundsätzlich die gleiche Technik ist - Bleibatterien - und einiges andere mehr. Hier in DE haben die PKW in der Regel ein 12 Volt-Bordnetz und die LKW haben ein 24 Volt-Netz. Wie ist das in den USA? Weiß das einer?
Habe das selbe Problem, nur umgekehrt. Englisch kann ich sehr gut, Deutsch noch nicht. Habe die Erfahrung gemacht mit eine Immobilien Seite. Auf Deutsch ist sehr deutlich leichter in top 10 zu kommen als international.
Es ist außerdem viel wichtiger, welche Ziel Gruppe , man hat. Wenn ich SEO Beratung in Deutschland anbieten möchte, wäre sinnvoller auf Deutsch zu shreiben. Was meint ihr?