Ein Netzwerks von mehreren Domains ist für viele Seos für die Arbeit als Seo unabdingbar. Dennoch sollte man einige Dinge beachten, damit im Ernstfall nicht das gesamte Seitennetzwerk auffliegt. Welche Dinge das sind, möchte ich euch heute in den folgenden 16 (hoffentlich) nützlichen Tipps für ein perfektes Seitennetzwerk nahe legen. Ein paar der Tipps kennt ihr garantiert schon, aber vielleicht ist ja doch der ein oder andere Tipp dabei, den ihr noch nicht gekannt habt.
16 Tipps für ein perfektes Seitennetzwerk
- Erstellt ordentliche Seiten mit ordentlichem Content, nicht nur 10 Seiten Domains. Eine ordentliche Domain hat meist so um die 50 bis 100 Unterseiten.
- Bleibt bei dem Thema wo ihr euch auskennt. Euch bringen irgendwelche Seiten zu Themen wo ihr fast nichts wisst rein gar nichts.
- Achtet darauf, dass der Content nie gleich klingt und er immer und immer wieder Informativ ist. Schreibt nicht alles auf jeder Domain nieder.
- Sorgt in regelmäßigen Abständen für aktuellen Content.
- Streut am besten die Keywords zu den Domains und versucht nicht 5 oder gar mehr Domains auf dasselbe Keyword zu optimieren.
- Achtet bei der Wahl der Linkpartner darauf, dass ihr nicht von einer Seite auf mehrere Seiten eueres Netzwerkes verlinkt und am schlimmsten dann noch mit demselben Keyword. Es fällt auf, wenn die Backlinks immer von denselben Quellen kommen.
- Gestaltet das Layout immer unterschiedlich. Man muss nicht auf den ersten Blick erkenne, was alles zusammen gehört. Wer das Wissen möchte, schaut auch ins Impressum.
- Steht zu euren Projekten mit eurem Namen und schreibt nicht irgendwas ins Impressum oder gar bei der DENIC rein.
- Verlinkt euer Netzwerk wenn möglich nicht untereinander. Auch wenn die Links passen sollten, sollte man es vermeiden.
- Sorgt dafür, dass jede Domains ordentlich Backlinks erhält, nicht nur aus Webkatalogen. Ein Netzwerk bringt nur dann etwas, wenn es eine gewisse Stärke hat.
- Baut nicht auf jeder Seite AdSense oder so ein. Anhand der Publisher-ID oder ähnlichem erkennt man ganz schnell welche Seite wohin gehört.
- Wenn ihr die Google Webmastertools nutzt, dann bitte nicht alle Seiten unter ein und demselben Account verwalten.
- Schickt keinem anderen euer komplettes Netzwerk per Liste zu. Gebt immer nur einen Teil zu sehen und behaltet die richtig guten Projekte für euch selbst in der Hinterhand.
- Wenn Ihr das Impressum als Grafik einbaut, nennt die Grafik immer anders. Ich hab schon Netzwerke gesehen, wo es überall ein imp-FIRMENNAME.jpg Bild gibt.
- Nutzt ein paar eurer Seiten auch zum Testen von neuen Dingen. Wenn Ihr genug Seiten habt, sollten zumindest auch zwei Testseiten dabei sein.
- Besucht nie eine Seite nach der anderen von eurem Netzwerkes. Und falls es unbedingt sein muss, schaltet die Google Toolbar (falls installiert) und den Alexa Rank (falls installiert) aus.
Fallen euch noch weitere Dinge ein, die man beachten sollte? Wenn ja, lasst es mich mit einem Kommentar wissen
P.S.: Ein Punkt in der Liste sollte eigentlich anders sein. Wer als erstes errät welcher es ist und es in einem Kommentar schreibt, der darf seine Seite hier vorstellen (natürlich mit Backlinks
).
…ohmmm … meine Intuition sagt mir, dass es Punkt 8 ist, der anders sein sollte … ohmmm …
17. Surfe nicht mit Google Chrome auf deinem Netzwerk?!?
Bringt es eigentlich etwas bei vielen Free-Blog-Anbietern Subdomains zu nehmen und diese mit Content und Links zu füttern?
Wenn man Punkt 8 befolgen würde, könnte man Punkt 16 weglassen.
Aber ganz ehrlich, dass sind keine Tipps für SEO-Netzwerke! Das sind Tipps für einen SEO, der 10 bis 100 Domains hat.
Ein Netzwerk hat ja gerade den Sinn, dass dadurch Linkpower fliest (Stichwort Linkpyramide mit schlechten Seiten ganz unten und melkbaren E-Commerce Seiten ganz oben). Speziell die Punkte 1, 5 und 9 sind dann totaler Murks. Aber wer sich an diese Regeln nicht hält sollte natürlich schon wissen, was er tut.
@Konstantin: netter Tipp
Das mit den Freeblog-Anbietern funktioniert und bringt auch etwas. Die größte Gefahr ist dann aber darin, dass man abhängig ist vom Free-Blog-Anbieter. Macht dieser zu, steht man alleine da. Eine eigene Domain ist da doch besser geeignet.
@Malte Landwehr: Richtig
Du darfst eine deiner Seiten hier Vorstellen
Ansonsten hast du natürlich auch mit den anderen Punkten teilweise recht. Bei Themenrelevanz und einer gewissen Größe kann man natürlich auch die ein oder andere Seite miteinander verlinken. Dadurch wird das Netzwerk natürlich gestärkt. Aber: Es hat nicht jeder so ein Netzwerk wie ihr 
Meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass kleine Seiten mit 5 - 10 Unterseiten immer weniger Wirkung zeigen. Um diese dann am Leben zu halten, muss man dann wieder mehr aus dem eigenen Netzwerk darauf verlinken oder Linktausch betreiben. Aber das weist du ja. Ständig wachsende Domains haben es dagegen leichter.
EDIT: Leider ist der Kommentar vom Psychic SEO Blog im Spam gelandet (weshalb auch immer). Marcus darf natürlich seine Seite auch vorstellen.
Die SEO-Tipps sind auf alle Fälle nützlich. Nur muss man erstmal 50-100 Seiten voll kriegen
Da müsste man noch 2 - 3 Punkte beifügen - Geduld - Ausdauer und Fleiß. Ohne das wird man beim Suchmaschinenoptimieren nicht wirklich weit kommen.
Hi Daniel,
Natürlich hast du recht damit: Es dauert eine Weile bis man diese Seiten hat. Wobei natürlich 100 Seitenn noch nicht einmal ein großes Netzwerk ist 
diese drei Dinge sind ja die Grundlage der Suchmaschinenoptimierung
Viele Grüße,
Nils
Hallo Leute
vielleicht würde da noch folgendes hinpassen:
17.: Versucht, für jede Domain eine unterschiedliche IP/Server hinzukriegen.
Gruss, Roman
@Roman: Das hab ich ganz vergessen. Wobei dieser Punkt natürlich schon etwas schwieriger wird, bei 100 Projekten und noch mehr. Auf jeden Fall sollte eine bestimmte IPvielfalt vorhanden sein.
@der-nette-seo: Deswegen ja meine Frage mit den Free-Blog-Anbietern. Wenn man da immer auf andere zurückgreift hat man ja gratis auch immer andere IPs.
@Konstantin: Wie schon gesagt, an sich funktioniert es. Anfangs wahrscheinlich sogar etwas besser, wie wenn du dir eine neue Domain holst. Das Problem ist eben die Abhängigkeit von dem Free-Blog-Anbieter. Wenn dieser seinen Dienst einstellt, muss du dir eine neuen Suchen, Links umsetzen, etc. Von daher empfehle ich die eigene Domain
Wenn Leute von Netzwerken sprechen dann doch oft im Blackhat Stil. Diese Netzwerke waren schon immer sehr gefährlich. Gute Netzwerke bestehen doch schon lange aus Trusted Sites. Da entfällt der Gedanke über parasite oder freehosting. Jedes Projekt ist ein Projekt. Wenn man so ein Netzwerk baut kannst du getrost auch untereinander verlinken, das ist egal. Auch die Angst vor dem Impressum ist dann Quatsch. Denkt halt nicht so BH lästig dann ist alles einfacher, dauerhafter und finanzsicherer.
@SEOnaut: Deshalb habe ich ja den Punkt 8 in die Liste mit eingeschrieben. Überraschend das erst jetzt jemand was dazu gesagt hat, dass alles andere nicht lohnt. Natürlich sollte man zu seinen eigenen Projekten stehen, alles andere ist Quatsch! Das mit dem Verlinken würde ich dennoch erst machen, wenn das Netzwerk eine gewisse Größe hat und dann auch nicht jede Seite mit jeder
Tolel Zusammenfassung, aber krieg das mal hin 10 Domains a 50 Unetrseiten ….
Und die dann auch noch mit genügend bl zu versorgen! Dann müssen sie noch ein Thema haben was Traffic bringt und gegen die Konkurrenz hochgehalten werden ….
Für Workoholic aber sicherlich zu bewerkstelligen ..
Hi Chris, wie gesagt eine Webseite wächst ja auch mit der Zeit und einen Teil kann man ja eventuell auch Outsourcen
Konstantin, Freeblogs sind gut um schäbige Links (automatische Linktauschnetzwerke, Comment-/Forenspam, usw.) ins eigene Netzwerk einzuspeisen.
Wenn du ernsthaftes Linkbuilding mit gutem Content machen willst, hoste lieber selber.
Und wenn du doch Freeblogs machst, dann sichere deine Inhalte, damit du sie (falls, nein besser wenn, das Blog gelöscht wird mit den gleichen Artikeln direkt ein neues starten kannst).
Eine gute Ergänzung dürfte das hier sein: http://www.seo-scene.de/linkbildung/bau-deine-eigene-linkpyramide-515.html - sowie der anschließende Post “7 Fehler, die Google freuen”.
Und Punkt 8 kannst du jetzt gern als Fake kennzeichnen
Naja, Punkt 8 ist ja gar kein Fake. Eher der Punkt 16 ist überflüssig. Man sollte schon zu seinen Projekten stehen, zumindest als WhiteHat SEO
Als Blacky kann man natürlich überall was anderes angeben, was auch seine Vorteile hat
Warum verschiedene Konten für Webmaster Adsense und Co. benutzen, wenn am Ende über all der selbe Name im Whois und Impressum steht?
Google ist nicht umsonst Registrant.
Viele interessante News, allerdings ist es wirklich notwendig die Domains z.B. unter unterschiedlichen Namen zu registrieren und für jeden Account ein eigenen google-analytics-account?
bisher habe ich noch nicht gehört dass man das machen muss, deshalb die Frage.
@mukki182: Selbiges haben wir weiter oben in den Kommentaren schon festgestellt. Dein anderes Kommentar wurde übrigens auch nicht gelöscht, bei mir im Blog werden Kommentare moderiert und irgendwann mache ich auch einmal eine Mittagspause
@Melanie: Google ist selbst Domain-Registrar, d.h. Google hat Einsicht auf die Domainbesitzerdaten. Ebenso kann (und wird bestimmt auch) Google die gespeicherten daten in Analytics auswerten. Wenn Google schon Zugriff auf so viele Daten hat, wieso sollten sie dies nicht auch nutzen?
[...] Artikel auf der-nette-seo.de weiterlesen [...]
Warum sollte man Punkt 16 nicht machen dürfen? Bin leider kein SEO Crack.
Darf ich meine Seiten nicht nacheinander besuchen?
Naja ob Freehoster wirklich so eine gute Idee sind? Auch wenn es hier nur um “billige” Links geht, die Zeit die man dafür jedoch trotzdem investieren muss finde ich als Gegenwert wenig angemessen. aber das ist nur meine subjektive und fachlich wenig kompetente Meinung
@Simon: Natürlich darfst du das. Aber man kann Nachvollziehen, welcher User auf welche Seite geht.
@Holger: Das ist auch ein wichtiger Punkt den man mit Einberechnen sollte
[...] Tipps für ein perfektes Seitennetzwerk [...]
[...] 16 Tipps für ein perfektes Seitennetzwerk vom netten SEO. Ist an sich nichts Neues, aber zum Auffrischen immer wieder nett. [...]
Freehoster kann man vergessen, wenn man ein gutes Netzwerk auf Dauer aufbauen will.
Google Analytics für SEO?? Glaube ich kaum.
Also ein paar Freeblogs sollten schon dabei sein (soll ja natürlich aussehen) und man braucht auch nicht nur super Links, also Blogkommentare und Webkataloge (dofollow und nofollow Mix) sollten auch drinn sein und dann natürlich nur passend Verlinken im Netzwerk und extern, dann sollte es schon klappen.
Aber natürlich dauert es seite Zeit bis man genug Seiten mit vernünftigem Content hat damit es richtig zieht.
Google Analytics verwende ich gar nicht mehr, auf den meisten Seiten läuft Piwik (ist aber ziemlich Performance lastig)
Habe die besten Erfahrungen zusätzlich mit dem Longtail- Ansatz gemacht, den man sehr schön mit den Adsense kombinieren kann. Somit hat man dann nicht nur ein schönes Netzwerk sondern auch noch sehr schöne Einnahmen
Hi Namensvetter ;),
da geb ich dir recht. Bei einigen Longtail-Varianten (sehr vielen sogar) lässt sich viel mehr Geld verdienen, als mit dem entsprechenden Hauptkeyword
Viele Grüße,
Nils
Vielen Dank erstmals für den schönen Artikel.
Meine Frage bezieht sich eher auf Punkt 11.
Punkt 8 fällt natürlich auf
Erstens, wenn man Punkt 8 befolgen würde, kann man Punkt 11 auch weglassen, genauso wie Punkt 16 was bereits erwähnt wurde
Zweitens. Die Frage die mich seit Langem beschäftigt - wie könnte man so ein Netzwerk am besten monetarisieren, abgesehen von SEO-Zwecken und Linkverkauf?
Es wäre super, wenn du dazu evtl. auch ein paar Zeilen schreiben könntest. Danke!
Also ich sehen das alles nicht so eng… auch das mit dem Untereinander verlinken… habe keine schlechten Erfahrungen damit gemacht…obwohl, vielleicht wären meinen Seiten ja noch besser gerankt wenn ich das ändern würde