Affiliate per Click, Lead oder Sale?

Affilate Verdienste Pay per Click, Pay per Lead, Pay per SaleWenn man einmal eine Webseite hat, die täglich einige Besucher aufweist und auch zu bestimmten Themen ganz gut in den Suchergebnissen (Serps) steht, will man mit dieser auch den ein oder anderen Euro nebenbei Verdienen. Ich sage bewusst nebenbei Verdienen, den um mit einem Affiliate Programm den Hauptumsatz zu Generieren, bedarf es meist sehr viel Arbeit. Die drei großen Vergütungsunterschiede im Affiliate liegen in Pay per Click (Zahlung pro Klick), Pay per Lead (Zahlung pro Kontakt) und Pay per Sale (Zahlung pro Verkauf)…

Pay per Click

Unter Pay per Click versteht man die Auszahlung pro Klick auf ein vom Anbieter bereitgestelltes Werbemittel. Im Affiliate wird dieses Modell eher seltener Verwendet, da es für den Kunden nur kosten generiert, aber nicht zwingend auch zu neuen Kunden. Für den Webmaster, welcher Pay per Click Werbeanzeigen einbindet, liegt der Vorteil klar auf der Hand: Der Besucher brauch nur Klicken und schon hat man das erste Geld verdient. Das wohl bekannteste Programm mit Pay per Click dürfte Google AdSense sein. Die Provision erfolgt hier üblicher Weise von einem vorher festgelegten Betrag.

Pay per Lead

Unter Pay per Lead versteht sich die Auszahlung von Provision, sobald ein Interessent am Produkt Kontakt zum Verkäufer aufgenommen hat. Das Modell wird besonders gern bei Hochpreisigen Produkten verwendet, da sich gerade da der Kunde vorher noch einmal informiert. Als Beispiel will ich hier mal den Kauf eines Autos nennen. Die Provision erfolgt hier entweder auf einen vorher festgelegten Betrag oder aber einem bestimmten Prozentsatz des Verkaufwertes.

Pay per Sale

Bei Pay per Sale bekommt der Affiliate seine Provision pro Verkauften Produkt. Dieses Modell wird gern bei Klein- und Mittelpreisigen Produkten verwendet, zum Beispiel den Kauf eines Fernsehers übers Internet. Meistens ist hier die Provision prozentual an den Verkaufswert gebunden, allerdings gibt es auch vorher festgelegte, feste Provisionen. Pay per Sale lohnt sich meiner Meinung nach erst richtig, wenn man eine gut Positionierte Seite hat. Dies bedeutet aber wieder ein mehr an Arbeitsaufwand. Meistens werden beim Pay per Sale Cookies für einen bestimmten Zeitraum gesetzt, so dass der Verkauf auch nach ein paar Tagen zugeordnet werden kann. Nachteilhaft ist dagegen, dass nur der Cookie ausgewertet wird, welcher als letztes gesetzt wurde. Ein Bekanntest Beispiel für Pay per Sale ist das Amazon Partnerprogramm.

Alle der verschiedenen Modelle haben meiner Ansicht nach ihre Vor- und Nachteile. Für die einfache Webseite, zum Einstieg, würde ich allerdings das Pay per Click Modell empfehlen. Der Vorteil liegt dabei auf der Hand, man bekommt sein Geld sofort und es läuft auch dann einige Zeit weiter, wenn man keinen größeren Aufwand betreibt.

9 Kommentare

  1. seophone.tel sagt am 9. Juni 2009:

    Hallo Nils! Affiliate-Marketing ist wirklich ein sehr spannendes Thema. Zu den o.g. Vergütungsformen gibt es noch eine weitere sehr interessante Form: Lifetime-Provision :)

  2. der-nette-seo sagt am 9. Juni 2009:

    Hi Dennis, ist so eine Sache mit der Life-Time-Provision. Viele bieten es nicht an, beziehunsgweise die meisten Anbieter kommen aus der Erotik Branche.

  3. Alex sagt am 9. Juni 2009:

    Der klare Nachteil bei Pay per Sale ist die Provision. Klar kann man echt viel Geld mit dem Verkauf von Tagesgeldkonten etc. verdienen. Für den einfachen Webmaster empfiehlst du aber er das Partnerprogramm von Amazon. Die 5% Vergütung pro Kauf hier machen einen nicht wirklich reich und schaffen bei dem ein oder anderem gerade mal einen Hamburger am Tag ;-)

  4. der-nette-seo sagt am 9. Juni 2009:

    Hi Alex, es soll ja um etwas Geld um nebenbei gehen und nicht um etwas mehr Geld nebenbei, steht aber ganz oben extra mit geschrieben ;) Amazon empfehle ich auch nicht: Es ist als bekanntes Beispiel genannt ;) Und bei Pay per Sale ist der Nachteil die Provision??? Man sollte auch nicht zu klein Denken, Pay per Sale loht ab Hochpreisigen Produkten richtig, wer sich ein Thema wie Tagesgeldkonto etc. als Pay per Sale aussucht hat schon bei der Marktanalyse versagt, aber dazu in einem anderen Post mehr.

  5. Alex sagt am 9. Juni 2009:

    Ich meinte natürlich nicht, dass die Provision als solche das Problem ist, sondern die Höhe dieser Provision. Viele Anbieter geizen da meiner Meinung nach zu stark. Allen voran eindeutig Amazon ;-)

  6. der-nette-seo sagt am 9. Juni 2009:

    Achso war das gemeint ;) Da geb ich dir Recht, bei Amazon sind die Provisionen sehr gering. Aber das hat seine Gründe ;) Hast mich auf nen neuen Beitrag gebracht :)

  7. 9 elementare Tipps für die Long Tail SEO-Optimierung » SEO-HANDBUCH.DE - Suchmaschinenoptimierung SEO & Suchmaschinenmarketing SEM Blog sagt am 9. Juni 2009:

    [...] - und genau das sollte ja auch das erklärte Ziel einer Suchmaschine sein. Die Chancen auf einen Click, Lead oder Sale sind für einen Website-Betreiber also deutlich [...]

  8. Affiliate Provisionen : Was ist machbar? :: www.der-nette-seo.de sagt am 10. Juni 2009:

    [...] meisten kann man prozentuale Provisionen bei Pay per Sale finden. Dort ist meistens eine Provision von 5% bis 15% üblich. Einige Anbieter bieten auch eine [...]

  9. Contentklau durch Seo-Agenturen :: www.der-nette-seo.de sagt am 23. Juli 2009:

    [...] meinem Fall wurde mein kompletter Artikel zu Affiliate per Click, Lead oder Sale geklaut. Wie bei einem Contentklau üblich, wurde natürlich keine Quelle genannt, geschweige denn [...]

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